der Senf von den Promis und Privilegierten

Ist es nicht schön? Kurz vor der Wahl beziehen die Oberen und die sogenannten Promis wieder einmal Stellung und stützen Ihre politische Führung. Eins ist neu, alle wettern gegen eine Partei und diese kann das erstaunlicherweise gar nichts anhaben. Die Erstarrten machen sich wirklich Sorgen. Auch gezielt gesetzte Nadelstiche der Presse gegen eben diese eine Partei haben kaum Auswirkungen, ja manchmal sogar eine „Jetzt erst recht“ Mentalität hervorgerufen. Wie ist das Phänomen zu erklären? Als erstes mal haben diese Promis und Oberen einen ganz anderen Status. Keiner muss sich Gedanken um das schnell nahende Monatsende machen. Oder sich tagtäglich mit diesen Leuten rum schlagen. Ich meine nach wie vor nicht Flüchtlinge, welche vor Krieg, Folter und Leid fliehen, sondern solche die hier herkommen und sich unser Land zu eigen machen wollen. Sich nicht an Gesetze und Wertvorstellungen, Kultur und Religion halten. Das ist der eindeutig größere Teil der Eingereisten! Damit haben die Promis nichts zu schaffen. Es ist leicht aus einem feinen Kaschmire Pullover philanthropische Phrasen zu brüllen und dann in sein gesichertes Heim zu verschwinden und nichts mit dem realen Geschehen zu tun zu haben. Wenn ihr wissen wollt wie diese Leute sind, fragt doch diejenigen, die täglich und unmittelbar mit diesen Subjekten zu tun haben? Integrationshelfer/innen, Polizisten/innen und Beamte/innen in den Sozialbehörden. Sozialpädagogen/innen und alle die berufliche Reibungspunkte damit haben. All diese Leute wissen das dieses Land verloren ist wenn wir so weiter machen. Wenn sich niemand erhebt und sagt: Stopp! bis hierher und nicht weiter. Ob diese Partei es besser machen würde oder nicht bleibt dahingestellt? Jedoch kann man auch nicht pauschal sagen das es nicht so wäre! Zudem ist ein aufkommender Faschismus immer ein mangelhaftes Zeugnis der aktuellen Politik. In einem Land der sozialen und kulturellen Ausgeglichenheit hat Faschismus und Hass, Intoleranz und Neid sowie Missgunst und Ausgrenzung keine Chance.
Egal was diese Wahl bringt, es wird keine bzw. kaum Änderungen geben. Man wird die Politik der sozialen Gerechtigkeit maximal auf Papier bringen. Umgesetzt und realisiert werden die mundvollen Versprechungen eh nicht. Aber was passiert dann? Dann haben wir in 4 Jahren ein noch viel größeres Problem. Und dann könnte es passieren…. Und alle werden wieder sagen: Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich so vieles geändert!
Erinnert euch daran….kaum jemand hat was getan.

Der aktuelle Wahlkampf

Vielleicht kommt es auch nur mir so vor, aber ist es nicht erstaunlich das kurz vor Wahlen plötzlich alle Parteien uns den Himmel auf Erden versprechen und den Rest der Legislaturperiode einfach ihr Ding machen. Jetzt das außergewöhnliche in diesem Jahr. Es scheint so als das dieses Jahr der Wähler sich nicht mehr verarschen lässt. Es ist wahrzunehmen das die Auftritte der Parteivertreter vehement und ausdauernd gestört und boykottiert werden. Es wird sehr viel mehr an Schummeleien und Absprachen journalistisch enttarnt. Auf Umfragen gibt kaum jemand etwas und die Angst der Politiker wächst. Ein aufkommender Faschismus ist immer die Bankrott Erklärung der letztjährigen Politik. Wir haben den Stillstand einer großen Koalition satt; wir sind es Leid, dass unsere Demokratie stetig umterminiert wird; Versprechungen der Parteien keinen Nährwert haben und nach der Wahl nicht einmal das Papier wert sind auf das sie gedruckt wurden; wir werden Protest wählen – auch wenn das Ergebnis lediglich bei 15 % enden wird. Jedoch wird dies in den nächsten Jahren weiter wachsen und die nächste Wahl könnte dann schon ein anderes Bild wiederspiegeln. Denn verstehen werden die etablierten Parteien diesen letzten Wink mit einer gesammelten Zaunpfahl Armada eh nicht. Sie werden weiter dieses Land destabilisieren und dafür sorgen das Populismus und blinder Widerstand immer mehr Nährboden erlangt. Den eines hat dieser Wahlkampf auch gezeigt…… Realitätsferne der Führungsriegen und eine komplexe Gegenwehr zur Abkehr des falsch gesetzten Kurses. Das Volk hat in den letzten Jahren zu viel Federn gelassen, wir werden seit über 20 Jahren vertröstet und gemolken. Dann ereignet sich prinzipiell eine humanitäre Tragödie, damit meine ich Flüchtlinge aus Kriegsgebieten, denen alles ermöglicht wird. Demnach waren die Finanzmittel zur Entlastung der Bürger vorhanden. Es wurde nur nie in Betracht gezogen diese auch abzurufen. Denn eins hat uns die Kriese gezeigt, Geld war nie das Problem.
Ich blicke mit gemischten Gefühlen auf diese Wahl, denn ich denke das diese Wahl der Schlüssel für die Entwicklung der nächsten Jahre und somit unserer Positionierung gegenüber vieler wichtigen Maßnahmen vorgibt. Leider wird dies kein guter Kurs und wenn wir doch was aus vergangenen Jahrhunderten gelernt haben sollten, dann das wenn die Kluft zwischen arm und reich zu groß ist, es immer in Revolution und Schreckensherrschaft endet!!!

Also geht wählen, verschafft diesen ignoranten Politikern den nötigen Denkanstoß und gestaltet Eure Zukunft mit, denn wer nicht wählt kann auch nicht motzen…..

Die andere Wahrnehmung der Wahlplakate

Da ist er wieder….Urlaub vorbei. Das „TV Duell“ geschaut und bundeskollektiv mit eingeschlafen. Es wurde viel darüber berichtet, ich finde auch das dieses Gruppenkuscheln keinerlei Beitrag würdig war. Also Schwamm drüber.
Jetzt, 14 Tage vor den Wahlen einmal rezitieren was mir persönlich dieses Jahr aufgefallen ist. Als erstes stören mich die omnipräsenten Gesichter die mich teilweise angrinsen oder kühn über die Schulter in Schwarz Weiß anschmachten. War ja eigentlich immer so, jedoch empfinde ich dies aber 2017 noch perfider und ekliger….wie kommt das? Gut, als positiven Nebeneffekt habe ich drei Kilo Gewicht verloren auf Grund der Appetitlosigkeit die mich sofort überfällt wenn ich diese Gesichter sehe. Und das ist auch der Unterschied zu den anderen Jahren. Ich habe mich gefragt, warum fällt es mir dieses Jahr so schwer ohne Würgereiz an den Plakaten und Schildern vorbei zu kommen? Sonst waren es von der Menge sogar noch mehr als dieses Jahr, aber es hat mich vormals nicht so sehr gestört wie dieses Jahr. Es ist einfach die Tatsache, dass sonst nach den Wahlen die Politiker hinter ihren einbrechenden Wahlversprechen wegbrechen und mir dreieinhalb Jahre aus den Augen gehen. Die letzte Legislaturperiode hat es aber mit sich gebracht, dass mir die Politiker durch ihr falsches Agieren und Nichtstun zu wider geworden sind und dadurch latent und autark sehr unsympathisch geworden sind. Nicht das Ihr es falsch versteht, das die Wahlversprechen stetig gebrochen wurden und wir weiter geschröpft wurden war ja normal, aber dass wir abgemolken bis zum geht nicht mehr auch noch die Zeche aller außenpolitischen Fehlentscheidungen zahlen sollen brachte dieses Jahr das Fass zum überlaufen. Die verdammte Lügerei und Diffamierung der Personen, die kritisch nach Fragen ob ein unkontrollierter Zufluss nicht gefährlich sein kann, als Nazis und Volksverhetzer abgestuft wurden. Selbst innerparteiliche Genossen wurden trotz langjähriger Treue und Verdienste Abgestraft und Mundtot gemacht, nur um das diktatorische Verhalten der Gran Dame abzusichern. Dies ist der unüberlegten Aussage „Wir schaffen das“ geschuldet und traf viele Würdenträger und politische Koryphäen. Im Nachhinein weiß man das wir es nicht geschafft haben. Wir büßten unsere Innere Sicherheit ein, soziales Gleichgewicht und die Bekämpfung der Altersarmut wurden dem Hinten angestellt.
Erwähnenswert wäre vielleicht die Tatsache, dass latent und ohne große mediale Präsenz die geforderten Grenzkontrollen jetzt auf Weisung der Kanzlerin aktiv sind und niemand dieses Land betritt ohne erfasst und kontrolliert zu werden. Also genau das, wofür sehr viele zu unrecht als Nazis oder Rechtsradikal beschimpft wurden. Vielmehr hat die Mehrzahl gar nicht gefordert. Wir sind eine glückliche Nation, welche in der Lage gewesen wäre Flüchtlinge vor Krieg, Folter und Terror Obdach zu gewähren und auch gerne als Integrationsgrundlage gesehen hätten. Aber das was in den letzten Jahren von allen Beteiligten gemacht wurde öffnete Tor und Tür für Kriminalität und Sozialmissbrauch. Es ist in Deutschland strafbar sein Auto nicht abzuschließen und wird nach § 257 StGB Begünstigung einer Straftat mit einer Ordnungswidrigkeit belegt. Mutti der Nation darf die Grenzen aufreißen und alles und jeden in unser Land ohne Erfassung oder Kontrolle hineinlassen. Ich würde sagen das es neben der oben genannten Ordnungswidrigkeit im hohen Maße Verrat am eigenen Volk darstellt(persönliche Meinung). Denn der Amtseid lautet nach Artikel 56 des Grundgesetzes: „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“
Wie kann man auf Grundlage dieses Eides die Grenzen bedingungslos und unkontrolliert öffnen? Wir, das Volk, hätten die Kanzlerin und alle Beteiligten mit Wonne und besten Kräften unterstützt wenn wir die nötige Sorgfalt erkannt hätten und uns ein Konzept der Realisierung vorgelegen hätte. All dies war nicht gegeben. Wie gesagt, auf Weisung der Kanzlerin sind nun all diese Maßnahmen in Kraft und werden aktuell durchgeführt. Was hat sich geändert? Warum ist man jetzt besonnen und agiert so, wie man es noch vor 2 Jahren verteufelt hat? Trotz dieser Verfehlungen und des Verrates liegt laut Umfragen diese Person weit in Führung und wird wohl auf Grund der fehlenden Alternativen wieder die Kanzlerin des zerstörten Deutschlandes. Also weitere vier Jahre die dicke Kröte schlucken und beobachten was sich in der nächsten Legislatur an Alternativen bildet!
Die FDP ist vielleicht solch eine Alternative. Noch wird es nicht reichen. Auch wenn das Bekenntnis im Raum steht sich nicht wieder so devot der CDU oder sonstigen Koalitionspartnern zu unterwerfen, ist die zerfetzte Reputation der letzten Regierungsbeteiligung noch immer all gegenwärtig. Zudem fokussieren die Liberalen den kompletten Wahlkampf auf ihr Aushängeschild: Dressman Christian Lindener! Er ist medial einfach überall in schwarz weiß wahrzunehmen. So sehr, das ich ihn fast schon sympathisch finde. Er ist sozusagen der erste Politiker der einen Wahlkampf effektiv in den sozialen Medien austrägt und auch durchaus mit Erfolg. Relativiert wird dies durch die Abstinenz während der Krisenzeiten und die Zurückhaltung bei der Krisenbewältigung. Hätte man hier ein wenig mehr gewagt, wäre vielleicht der Herr Lindner schon eine sehr gute Alternative zur Kanzlerin. Ich denke das es sehr viele Unentschlossene gibt die bedingungslos und aufopfernd einer starken Führungsperson folgen und unterstützen würden. Zudem sieht in schwarz weiß selbst eine tiefe Schürfwunde aus wie ein Laufsteg- Make Up. Also ein bisschen weniger Optik, mehr Präsenz bei Krisen und ein wenig mehr Partei Transparenz, dann sehen wir uns wieder.

In erster Linie steht unter jedem meiner Berichte die eindringliche Aufforderung: GEHT WÄHLEN!!!!! jede Stimme kann entscheidend sein