Verrückte regieren dieses Land

Ein Bundeswirtschaftsminister, der neben dem Gründungsdatum seiner eigenen Partei auch sonst sehr wacklig auf verbalen Beinen stand, wurde hier mal wieder aller erster Güte vorgeführt. Und es waren nicht einmal bissige Gesellen dabei, oder die die dabei waren sahen sich nicht bewogen hier auf Angriff zu schalten, somit hätte es für Herrn Altmeier auch noch wesentlich schlimmer kommen können. Ein, von der Grundattitüde eher „bockiges Kind“ agierender Kevin Kühnert hatte auch schon einmal mehr Krawall-potenzial im Gepäck. Er schien eine blinde Kopie seiner selbst zu sein an dessen Sprachzentrum ein kleines Bändchen mit nur einer Tonspur „Neuwahlen sind nötig“ verbracht worden war. Nicht das irgendjemand daran gezogen hätte, somit erledigte er dies immer von selbst. Auch der Lausbubengrinser Kubicki war heute eher Obi Wan Kenobi als Darth Vader…..somit konnte er seinen, wie immer perfekt frisierten Scheitel immer ein wenig unter dem Höllenfeuer der Empörten halten und kam dank der Wortmatschmentalität dieses Talks ohne Blessuren davon. Clever Herr Kubicki…Die wunderbar ansehnliche Frau Wagenknecht bemühte sich auch nicht sonderlich ihre kaum noch aufrecht zu erhaltende Loyalität zu ihrer Partei zu verheimlichen und verpackte ein paar leere, wenig verletzende linksorientierte verbale Keulen mit ihrer gottgegebenen Eloquenz auf den Deflektor Schild der anwesenden Protagonisten. Eine gelangweilte Spiegel Journalisten ließ durchblicken, dass auch die Presse nicht wirklich verstanden hat was eigentlich passiert ist in diesem schönen idyllischen kleinen östlich gelegenen Land. Frau Weigel wurde selbstverständlich direkt im Keim erstickt bei dem Versuch der Analyse einen legitimen, juristisch unbedenklichen demokratischen politischen Prozess als Bollwerk einer „Schande“ oder „Skandal“ zu brandmarken. Hier wurde ein politisch analytischer Talk direkt gemeuchelt. Gewinner gab es an diesem Abend nicht zudem wurde dem mündigen Bürger dessen einziges Instrumentarium das er sein eigen nennen darf, die Wählerstimme ist vor Augen geführt wie wenig an Wert dieses Mitbestimmung Tool an einer Demokratie wirklich darstellt. Weder Altparteien, Neuparteien oder gar Presse sowie Medien haben eruieren können was denn wirklich in Thüringen geschehen ist. Somit verpuffte erneut eine Sendung der öffentlich rechtlichen Sender ohne wirklich versucht zu haben die immer weiter wachsende Diskrepanzen in diesem Land zu analysieren und eventuell dessen Expansion zu verhindern, stattdessen wird hier wieder weiterer Brennstoff zur wilden Jagd auf mögliche Reformer von den alteingesessenen Verbalakrobaten und derer blinden Gefolgsleute initiiert.

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